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Thoralf Pötsch

Thoralf Pötsch

Thoralf treibt seit 1963 sein Unwesen auf diesem Planeten. Er ging, wie zu seiner Zeit üblich, entspannte zehn Jahre in Kirchmöser zur Schule. Prägend waren in dieser Zeit fünf Jahre Rad-Leistungssport. Nach der Schule machte er eine Ausbildung zum Baufacharbeiter, oder „Baubuden-Rülps“, wie diese nicht mehr existente Gattung des Werktätigen im inoffiziellen Fachjargon genannt wurde. Dem schloss sich mit dem Grundwehrdienst eine prägende Zeit an, in der er erstmalig menschliche Abgründe und Manipulationen kennenlernte... Das Leben danach wurde dann sehr abwechslungsreich. Mindestens alle zwei Jahre stand ein Umzug an. In chronologischer Reihenfolge wurden die Stationen Kirchmöser, Brandenburg, Berlin, Machern, Leipzig, Kirchmöser, Pressel,Pritzerbe und dann wieder Brandenburg bewohnt. Heute fühlt er sich in der Havelstadt sehr wohl und weiß die Vorteile des etwas ruhigeren Provinzlebens, verbunden mit der wunderschönen Landschaft und netten Kollegen, zu genießen. Während der Jahre gab es einige Konstanten in seinem Leben. Eine ist der Sport, den Thoralf mehr oder weniger intensiv betrieb. Heute ist das alleinige Fahrradfahren langweilig geworden, weshalb die neue Herausforderung Triathlon heißt. Die erste sprint distance wurde 2009 absolviert. Traum und langfristig zu erreichendes Ziel ist dabei, den Ironman zu bestehen.

 
Torsten Gränzer

Torsten GränzerTorsten ist seit frühster Jugend bereits stark durch Musik geprägt. Im Alter von dreizehn Jahren unternahm er erste eigene musikalische Gehversuche in einer Schulbluesband, deren Lieder damals schon durch kritische Texte geprägt waren. Der avisierte Auftritt beim Elternabend, bei dem sich die Band viel vorgenommen hatte, um ihre Erzeuger und die ihrer Klassenkameraden zu schocken, fiel jedoch ins Wasser, weil Torsten ein paar Tage vor der elterlichen Zusammenkunft von der Schulleitung nahegelegt wurde, seinen eher lehrstoffentfernten Unfug in einer anderen Bildungseinrichtung fortzusetzen. Nach diesem Rauswurf aus seiner geliebten Schule kam dann der "Karriereknick" und somit das Ruhen sämtlicher musikalischer Aktivitäten. Erst ab dem Alter von einundzwanzig Jahren dann betätigte er sich als Texter und Sänger in verschiedenen Bands, wobei er mit mehr als zwölf Jahren die längste Zeit bei Fauxpas verbrachte.

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Stefanie Deisler

Stefanie Deisler

Steffi begeistert bereits seit einigen Jahren in Brandenburger Musikprojekten mit ihrer Stimme. So war sie in der Rhythm & Blues-Formation Friends Hands lange Zeit im Background aktiv. Auch bei Short Circuit erhob sie ihre Stimme und sang schließlich 2006 einige Passagen für das Fauxpas-Album "Therapie" ein. Sie schafft es immer wieder, durch selbst kreierte Gesanglinien wesentlich zum Sound von Puls-T beizutragen und nicht nur beim Sänger in gleichem Maße Melancholie und Freude, vor allem aber eine Gänsehaut auszulösen. Eigentlich ist die Zeit reif für eine Soloscheibe...

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Gunnar Göritz

Gunnar Göritz

„Da Junnar“ wie er auch äußerst liebevoll von den Kollegen genannt wird, war vor seiner Zeit bei Puls-T bereits mit Thoralf auf Achse. Ihn zu bekommen hatte sich für Thoralf allerdings nicht einfach gestaltet, und so musste dieser in mehreren Audienzen um „da Junnars“ Zuneigung werben, der im Jahr 2001 noch mit den Needful Things gut unterwegs war, die mit frischen Sounds zu interessanten musikalischen Größen in Brandenburg aufgestiegen waren. Es brauchte mehrere Anläufe und geradezu zähe Verhandlungen, bis Gunnar endlich zustimmte, sich zusätzlich dem Pötsch-Tross anzuschließen, um mit Thoralf und Torsten Reiprich andere musikalische Wege kennen zu lernen und mit ihnen weitere Live- und Studioerfahrungen zu sammeln. Mit Siebzehn hatte Gunnar erstmalig die Schlagzeuger-Leidenschaft gepackt, im Alter von einundzwanzig Jahren spielte er während des Studiums in Berlin in seiner ersten Band, deren Namen er aber partout nicht verraten will. Lediglich Besuchern seiner Küchenschranktür wird dieses Geheimnis offenbart, wenn ihr Blick auf ein altes Tourplakat fällt. Mitte der 90er war es dann die Metal-Band Sakata, die mit Frontfrau Conny und zwei Schlagzeugern unterwegs war, bevor er 1999 zu den Needful Things kam und sich zwei Jahre später auch als einer von verschiedenen Drummern bei der Rhythm & Blues-Formation Friends Hands betätigte. Mittlerweile sorgt Gunnar mit seiner Präzision quasi in dritter Ebene für die Sicherheit bei Puls-T und ist so zur festen Institution geworden. Und ansonsten ist er auch ein ganz Lieber...

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Thomas Große

Thomas Große

Die Menüpunkte "Döner" und "XXL-Schnitzel" wären ausreichend auf der Speisekarte unseres Bassmanns. Unser leidenschaftlicher Esser beschäftigte sich bereits im Alter von sieben Jahren mit dem Klavier, später dann mit der Posaune und dem Tenorhorn, bevor er bei seiner ersten Band Satyr der Liebe zum Bassspielen verfiel. Nach dem Abitur zog es ihn bald nach Braunschweig zu noch größeren Schnitzeln, äh Zielen. Dort nämlich studierte er Maschinenbau, das zu seinem finanziellen Standbein werden soll. Ein Musikstudium erschien ihm als zu unsicher und familienfeindlich. In der Musikschule war er bereits auf Kontrabass und E-Bass umgesattelt, beim Sechssaiter ist es bis heute geblieben. In Braunschweig startete er musikalisch mit Moon Patrol, in Brandenburg war er weiterhin mit Thoralf und Anja mit Funny Farm unterwegs. Bei Puls-T drängt sich sein drückender, singender, lachender und hin und wieder melancholischer Bass eindrucksvoll aus der bloßen Rhythmus-Rolle heraus. In den Augenblicken, in denen das Instrument verstummt, zeigt Thomas mit seinen humoristischen Einlagen noch ganz andere Entertainerqualitäten...

 
Jana Grysczyk

Jana Gryszyk

Wo Janas Idee, sich auf der Bühne als Sonnenblume verkleiden zu wollen, hinführen kann, ist spätestens seit dem Puls-T Video "Die Welle" klar. Jana ist die solide Arbeiterin unter unseren Sonnenblumen, die mit meist kurzen und prägnanten Gesangslinien den Songs einen Charakter gibt. Allerdings war sie nicht immer als Helianthus annuus unterwegs. Irgendwann gemeinsam mit Reno und Thoralfs Bruder Henry in der heute Leipziger Band ReVision in die Livelandschaft gestartet, gab sie ein zwischenzeitliches Intermezzo als Schlagzeugerin bei der Frauenrockband Off Limits.

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Anton Kirch

Anton KirchAnton Kirch ist das fünfte Kind einer Familie, die ihrem Nachwuchs nachdrücklich eine musikalische Ausbildung ab jüngster Kindheit ans Herz legte. Als schon Saxophon, Bariton- und Waldhorn, Klavier und Bassgitarre durchs Haus trällerten, entschied der jüngste Sohn sich mit acht Jahren Konzertgitarre und nach weiteren sechs Jahren auch E-Gitarre (bei Thoralf) zu erlernen.

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Göran Schade

Göran SchadeSeinen Weg auf Bühnen fand Göran bereits in frühster Kindheit. Als bei einem sonntäglichen Tanztee in den frühen 60ern im thüringischen Mühlhausen ein besorgtes Paar seinen verloren gegangenen Spross suchte, entdeckte es den Nachwuchs, bei dem es sich um niemand geringeren als Klein-Göri handelte, fröhlich lärmend inmitten der Beat-Kapelle auf der Bühne. Der Auftritt hatte ein Ende, die nun geborene Liebe zur Musik und der Hang zur Darstellung hält bis heute an.  Nach seinem Studium an der HfM „Franz Liszt“ in Weimar folgte ein fast dreißigjähriges Engagement als Soloschlagzeuger an der Komischen Oper in Berlin sowie Gastauftritte bei allen namhaften deutschen Orchestern mit weltweiten Tourneen. Lange Zeit war er festes Mitglied der Begleitband von Barbara Thalheim und Bandmusiker von Gerhard Schöne und Konstantin Wecker.

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Reno Schröder

Reno Schröder

Manchmal ist es sehr ruhig um Reno und dann wissen wir: Er ist verliebt! Seine Sounds allerdings nehmen bei Puls-T einen festen und prägnanten Platz ein, weshalb das Projekt ohne Reno mittlerweile kaum noch vorstellbar ist. Wenn der strikte Verweigerer von Apple-Produkten nicht gerade in der Problemwelt der virtuellen Fenster abtaucht, ist das Wasser sein Element. Sportlich als Segler, beruflich als Schiffer, privat als Bootshauswart ist er immer für eine kalte Dusche zu haben.
 
Anja Weidner

Anja Weidner

Nach einiger Zeit im Chor und Gesangsunterricht schnappte sich Anja bei der Metal-Band Blizzard die Gitarre, bevor sie zur Bassistin der Frauenrockband Off Limits wurde. Dort dann zeigte sie auch hin und wieder die Qualitäten ihrer wunderbar-rauchigen Stimme, welche die Auftritte zu gefühlvollen Erlebnissen werden ließen. Auch als Shouterin von Funny Farm stellte sie sich bereits unter Beweis und wenn sie nicht gerade in Sachen Rock n Roll unterwegs ist, bringt sie in Thoralfs Musikschule Krabbel- und Kleinkindern die Grundlagen der Musik bei.

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